Einschränkungen des traditionellen AgZnO-Herstellungsprozesses
Die mechanische Pulvermischmethode ist ein gängiges Verfahren zur Herstellung von AgZnO, das aufgrund seines kurzen Produktionszyklus und seiner relativ einfachen Handhabung weit verbreitet ist. Dieses Verfahren hat jedoch einen erheblichen Nachteil: Das ZnO-Pulver ist fein und agglomeriert leicht und kann nicht gleichmäßig in der Silbermatrix verteilt werden. Diese Inhomogenität führt zu Schwankungen der Materialeigenschaften, was wiederum die Stabilität und Lebensdauer der Kontakte beeinträchtigt.
Durchbruch in der Ultraschall-Dispergierung
Bei der Ultraschalldispersion werden ZnO-Partikel durch ein physikalisches Phänomen, das als „Kavitationseffekt" bekannt ist, gleichmäßig in einer Silbermatrix verteilt. Insbesondere wenn Ultraschallschwingungen durch eine Flüssigkeit übertragen werden, bilden sich in der Flüssigkeit winzige Bläschen. Wenn diese Bläschen platzen, erzeugen sie winzige Flüssigkeitsstoßwellen, die die größeren ZnO-Partikel in kleinere zerstreuen und die Agglomeration von ZnO wirksam verhindern. Diese Prozessverbesserung macht die innere Struktur des AgZnO-Kontaktmaterials gleichmäßiger und stabiler und verbessert die Gesamtleistung des Materials erheblich.
Metallografische Organisation von AgZnO-Produkten, die mit verschiedenen Verfahren hergestellt wurden
a—Mechanische Pulvermischung b—Ultraschalldispersion
Leistungsvergleich: Vorteile der Ultraschalldispergierung
Mithilfe von Ultraschalldispersion hergestellte AgZnO-Materialien sind in mehrerer Hinsicht überlegen:
Höhere Dichte: Mithilfe von Ultraschalldispersion hergestellte AgZnO-Materialien sind dichter, da durch die homogene Dispersion der ZnO-Partikel während des Sinterprozesses leichter ein dichter Zustand erreicht werden kann. Im Gegensatz dazu weist die mechanische Mischmethode aufgrund der Agglomeration der ZnO-Partikel mehr Poren und eine geringere Dichte auf.

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a—Mechanische Pulvermischung 500x
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b—Ultraschalldispersion 500x
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c—Mechanische Pulvermischung 5000x
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d—Ultraschalldispersion 5000x
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SEM-Bruchmorphologie von AgZnO-Produkten, die mit verschiedenen Verfahren hergestellt wurden.
Niedrigerer elektrischer Widerstand: Die elektrische Leitfähigkeit des Materials hängt von der Fläche des inneren Ag-Ag-Leitungsnetzwerks ab. Durch Ultraschalldispersion wird dieses Leitungsnetzwerk vergrößert, wodurch ein erheblich niedrigerer Widerstand und eine bessere Leitfähigkeit erreicht werden.
Höhere Härte: Die erhöhte Härte ist auf die Verstärkung der Silbermatrix durch feine, gleichmäßig verteilte ZnO-Partikel zurückzuführen. Dieses Phänomen wird als „Zweitphasenverstärkung" bezeichnet und verleiht den durch Ultraschalldispersion hergestellten AgZnO-Materialien erhebliche Vorteile hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften.
Bessere Bruchfestigkeit: Aus der Bruchanalyse geht hervor, dass das durch Ultraschalldispersion hergestellte AgZnO-Material eine enge innere Bindung aufweist, die bei Einwirkung äußerer Kraft nicht leicht spröde bricht und eine hervorragende Zähigkeit zeigt.
Ultraschall-Dispergierungsverfahren eröffnet Anwendungsperspektiven
Angesichts der steigenden Nachfrage nach umweltfreundlichen und leistungsstarken elektrischen Kontaktmaterialien hat die Ultraschalldispersion eine vielversprechende Zukunft. Die Vorteile dieses Verfahrens spiegeln sich nicht nur in der Verbesserung der Materialleistung wider, sondern bieten auch eine kostengünstige, qualitativ hochwertige Lösung für die Herstellung von elektrischen Kontaktmaterialien. In Zukunft werden die durch Ultraschalldispersion hergestellten hochdispersen AgZnO-Kontaktmaterialien die Leistungsverbesserung und den Umweltschutz von Relais, Leistungsschaltern und anderen Geräten weiter fördern. Weitere Informationen zu AgZnO und verwandten Lösungen oder Produkten finden Sie unter
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